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In News Urlaub mit Hund

Brøadmeadows, Danmark

19. August 2011
Far­vel, Tysk­land! Bis in zwei Wochen!

Broadmeadows macht Urlaub – zwei Wochen Strand und Meer, vielleicht etwas Sonne und auf jeden Fall mit Hund: Dänemark, wir kommen!

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6. Juni 2011
Urlaub mit Hund in Dänemark, Border Collie im Hundewald
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© Johannes Willwacher

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    Dirk Eulberg

    Dirk Eulberg (*1972)
    Erzie­her in einem Kin­der- und Jugend­heim (Cari­tas)
    Sein Arbeits­platz ist gleich­zei­tig der Arbeits­platz unse­rer Hun­de, die in der Ein­rich­tung als Begleit- und Besuchs­hun­de ein­ge­setzt wer­den. Er ist der­je­ni­ge, den man auf Aus­stel­lun­gen und Tur­nie­ren trifft, der bes­ser im Kreis lau­fen, bes­ser stel­len, bes­ser das Drum­her­um aus­blen­den kann. Hat zwar auch nach mehr als fünf­zehn Jah­ren in der Bor­der Col­lie Sze­ne noch Fra­ge­zei­chen in den Augen, wenn von Stamm­bäu­men die Rede ist, behält aber selbst dann einen küh­len Kopf, wenn es unter der Geburt in der Wurf­kis­te ein­mal hek­ti­scher wird. Wenn er nicht zu errei­chen ist, dann ist er mit größ­ter Wahr­schein­lich­keit auf dem Hun­de­platz, im Gar­ten – oder er sucht nach dem Telefon.
    Johannes Willwacher

    Johannes Willwacher

    Johannes Willwacher (*1979)
    Diplom-Desi­gner und neben­be­ruf­li­cher Fotograf
    Seit fast zwan­zig Jah­ren in einer hun­de­freund­li­chen Wer­be­agen­tur in Frank­furt am Main tätig – arbei­tet der Hun­de wegen aber fast aus­schließ­lich im Home Office. Schreibt schö­ne Bei­trä­ge, zeich­net und foto­gra­fiert – und ist als Züch­ter für die Wurf­pla­nung, die Wel­pen­auf­zucht und die Aus­wahl der Wel­pen­käu­fer zustän­dig. Wenn er nicht zu errei­chen ist, dann ist er mit größ­ter Wahr­schein­lich­keit mit den Hun­den drau­ßen – oder als Zucht­wart für den Club für bri­ti­sche Hüte­hun­de unterwegs.
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    Johannes Willwacher u. Dirk Eulberg
    Bahnhofstraße 32 | 56477 Rennerod
    Telefon 02664 9116406 (ab 19 Uhr)
    Mobil 0171 5138103
    info@broadmeadows.de
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Wie oft habe ich im ver­gan­ge­nen Jahr gedacht: Du m Wie oft habe ich im vergangenen Jahr gedacht: Du musst das doch gar nicht durchziehen. Du kannst jederzeit aufhören. Du bist der Einzige, der weiß, dass das hier eigentlich nur eine Challenge ist, die du dir selbst gestellt hast. Eine, die scheitern darf. So, wie fast alle anderen vorher auch. Jeden Tag zu zeichnen. Oder jeden Tag ein Bild zu malen. Wie lange hast du das damals durchgehalten? Drei Monate? Vielleicht vier? Wenn du vorher aufhörst, wird dir das niemand übel nehmen. Also, Süßer, setz dich mal nicht so unter Druck!

»Halte ich es durch, ein Jahr lang jeden Tag etwas zu schreiben, das mehr ist als eine Bildunterschrift?« Darum ging es. Um den Versuch, mich selbst zu disziplinieren. Nicht mehr. Am Anfang jedenfalls.

Ich schrieb über Hunde, weil sie da waren. Über das Wetter, weil es da war. Manches schrieb ich schnell, anderes hat mir mehr abverlangt. Und manches hat etwas in Bewegung gesetzt – bei mir, manchmal auch bei anderen. Ich begann, Muster zu erkennen. Themen, die immer wieder auftauchten, auch wenn ich sie nicht eingeladen hatte. Verlust. Verantwortung. Verständnis. Oder: der Versuch, durch Worte etwas zu ordnen, das sich oft nicht ordnen lässt. Immer wieder. Jeden Tag. Für ein ganzes Jahr.

Ein Jahr, in dem ich mich besser kennengelernt habe. Mich – und andere Menschen. Solche, die gelesen haben. Und geblieben sind. Solche, die kommentiert haben. Und mich manchmal dazu zwangen, mich kurz auf meine Hände zu setzen. 

Ein Jahr, in dem ich verstanden habe, wie unterschiedlich diese Plattformen funktionieren. Dass Reichweite und Resonanz nicht dasselbe sind – und dass sie sich nicht überall gleich entwickeln. 

Ein Jahr, in dem ich beschlossen habe, dass das gar nicht wichtig ist. So lange es für mich – und vielleicht irgendjemand da draußen – etwas bedeutet.

Vielleicht war es am Ende also das. Kein Vorsatz, sondern der Versuch, nicht zu vergessen, was zählt. Das Hinschauen. Mit wachem Blick. Und vielleicht kann ich gar nichts dafür. Nichts dagegen tun. Weil das in der DNA meines Familiennamens liegt.

Mein Name ist Johannes Willwacher. Und das Jahr ist heute um.

So long, and thanks for all the fish.
Sze­ne: Ein geschot­ter­ter Feld­weg am Mor­gen. Ein M Szene: Ein geschotterter Feldweg am Morgen.

Ein Mann steht mit drei Hunden am Rand, um einen Radfahrer passieren zu lassen. Die Hunde sitzen im Fuß. Der Radfahrer fährt grußlos vorbei.

Mann (laut, sehr deutlich): Danke!

Der Radfahrer bremst, kommt ein Stück weiter zum Stehen, zögert, setzt zurück, steigt ab.

Radfahrer: Entschuldigen Sie bitte – wofür bedanken Sie sich?
Mann: (sehr höflich) Dafür, dass ich Sie habe vorbeifahren lassen.
Radfahrer: (irritiert) Sie haben mich vorbeifahren lassen?
Mann: (nickt) Ja.

(Pause)

Radfahrer: Ich habe Sie doch nicht behindert.
Mann: (milde) Ich Sie ebenfalls nicht.

(Pause)

Radfahrer: Ich bin einfach vorbeigefahren.
Mann: (nickt) Ohne sich zu bedanken.
Radfahrer: Wofür hätte ich mich denn bedanken sollen?
Mann: (geduldig) Dafür, dass ich Sie habe vorbeifahren lassen.

(Pause)

Radfahrer: Verstehe ich nicht. 
Mann: (korrigierend) Für die Rücksichtnahme.

(Pause)

Mann: Rück – sicht – nah – me.

(Der Radfahrer schaut auf die Hunde)

Radfahrer: Die sitzen doch einfach nur.
Mann: Eben.
Radfahrer: Die haben gar nichts gemacht.
Mann: (betont) Ich auch nicht.

(Pause)

Radfahrer: (vorsichtig) Und dafür bedanken Sie sich jetzt bei mir?
Mann: Nein.
Radfahrer: (erleichtert) Gut.
Mann: Ich übernehme das nur stellvertretend.

(Pause)

Radfahrer: Für wen?
Mann: Für Sie.

(Pause)

Radfahrer: Ich hätte mich also bedanken sollen …
Mann: … haben es aber versäumt.
Radfahrer: (nickt langsam) Und Sie haben das jetzt nachgeholt.
Mann: Selbstverständlich.

(Pause)

Radfahrer: (leise) Danke.
Mann: Bitte.

(Pause)

Radfahrer: (unsicher) Wofür war das jetzt?
Mann: (nachdenklich) Fürs Nachholen.

(Pause)

Der Radfahrer steigt langsam wieder auf. Fährt zwei Meter. Hält wieder an. Dreht sich um.

Radfahrer: Entschuldigen Sie!
Mann: Ja?
Radfahrer: Wenn ich das nächste Mal vorbeifahre …

(Pause)

Radfahrer: … soll ich dann vorher danken oder nachher?

(Pause)

Mann: Vorher wäre ordentlich. Nachher wäre vollständig.

(Pause)

Mann: Beides wäre sicher.

(Pause)

Der Radfahrer nickt, steigt auf und fährt weiter. Der Mann schaut ihm nach. Dann zu den Hunden.

Mann: (leise) Manchmal muss man die Leute nur ein bisschen erziehen.
Voll­kom­men genug Was wäre, wenn Auf­merk­sam­keit ni Vollkommen genug

Was wäre, wenn Aufmerksamkeit nicht begrenzt wäre? Und was bleibt, wenn sie es doch ist? Eine kleine Geschichte über eine große Hündin.

Und mag die Diskussion um die Liebe 
auch noch hunderttausend Jahre andauern – 
vielleicht stellen wir fest, dass Liebe die Fähigkeit ist, 
jemandem sich selbst zurückzugeben.
Ray Bradbury (1969)

»Wenn Aufmerksamkeitschenken Liebe ist, dann bin ich die Liebe.«

Es ist unerheblich, ob Sie schon einmal von Ray Bradbury gehört haben. Für den Moment genügt es, wenn Sie wissen, dass er geschrieben hat. Ein paar Romane. Ein paar Kurzgeschichten. Und dass in einer davon – I Sing the Body Electric! – nebenbei jener Satz fällt.

Es ist allerdings kein Mensch, von dem er stammt. Sondern etwas, das sich sehr große Mühe gibt, wie einer zu wirken. Etwas, das konstruiert wurde, um zu ersetzen, was sich nicht ersetzen lässt. Das nicht ermüdet, nichts vergisst, seine Aufmerksamkeit nicht einteilen muss. Das keinen Mangel kennt. 

Er stammt von einer Maschine, die man mit Haut und Haaren bezogen hat. Der man Augen eingesetzt hat, die wie die Lieblingsmurmeln jedes Kindes funkeln. Und deshalb manchmal sogar vergessen lässt, dass sie nur eine Maschine ist, die mit einem goldenen Schlüssel aufgezogen werden muss. Kein Lebewesen, das atmet und älter wird.

Daran muss ich plötzlich denken, als ich vor der Hündin stehe, die heute ihren neunten Geburtstag feiert. Einer Hündin, die – ganz im Gegensatz zu der bewussten Maschine – zwar nicht wie eine Großmutter aussehen mag, in Wahrheit aber schon längst eine ist. Nichts an ihr ist vollkommen. Nichts an ihr war jemals dafür ausgelegt, es für irgendjemand zu sein. Nicht für die Ewigkeit. Nicht für immer. Und doch entsteht kein Eindruck von Mangel.

Vielleicht, weil sie nicht versucht, alles zugleich im Blick zu behalten. Weil sie nicht verteilt, sondern jeweils bei dem bleibt, was sich gerade vor ihr befindet. Ein Blick, der nicht weiter reicht als nötig. Der erklärt, dass Aufmerksamkeit nicht unbegrenzt ist, sondern kostbar. 

So wie Liebe. So wie Leben. So wie dieses eine – nun neunjährige – Leben auch.
Wenn ich mir eine Hun­de­aus­stel­lung in Eng­land vors Wenn ich mir eine Hundeausstellung in England vorstelle, dann sieht das in meinem Kopf ungefähr so aus: Sanfte Hügel irgendwo in Yorkshire. Ein paar weiße Zelte auf einer Wiese. Menschen, die sich mit einem leichten Nicken begrüßen, als hätten sie sich seit der Fasanenjagd im letzten Herbst nicht mehr gesehen. Und ein Richter im Tweedmantel, der einen Hund mit höflicher Konzentration betrachtet, während irgendwo im Hintergrund ein Landrover langsam über den Kies knirscht. Jemand sagt »Splendid«. Jemand anderes sagt »Yes, dear«.

»Denkste!«, haben mir in der vergangenen Woche nun aber verschiedene Kommentare auf Facebook erklärt. Denn hinter den Kulissen – das wollen die besagten Kommentare zumindest glauben machen – operiert eine geheime Organisation. Die Pink Mafia. Ein Zirkel, der sich ausschließlich aus alleinstehenden, dafür besonders gut gekleideten Herren zusammensetzt, und – folgt man den altbewährten Klischees – mit abgeknickten Handgelenken über die wirklich wichtigen Dinge entscheidet. Best of Breed. Group Placements. Best in Show. Die Pink Mafia kontrolliert alles. Selbst die Toilettenanlagen (Eltern minderjähriger Jungen wird vorsorglich zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten).

Das klingt nicht wie sanfte Hügel in Yorkshire, denke ich. Das klingt, als hätte Dan Brown ein bisschen zu lange mit homophoben Klischees gekuschelt. Beweist am Ende aber nur eins: Wenn das Ergebnis nicht passt, wird nach einer Erklärung gesucht. Und diese Erklärung hat selten mit dem Hund selbst zu tun.

Vielleicht ist das auch die eigentliche Gemeinsamkeit aller Ausstellungen, egal ob in Yorkshire, in Birmingham oder in Offenburg. Im Ring stehen Hunde. Am Ring stehen Menschen. Die später sagen werden, dass der eigene Hund doch eigentlich gut war. Sehr gut sogar. Und dass es irgendwo dazwischen einen Grund geben muss, warum das trotzdem nicht gereicht hat.

In England ist das dann die Pink Mafia. In Deutschland ein Richter, der »nicht konsequent bewertet« hat.

Der Unterschied liegt in der Dramaturgie. Der Mechanismus bleibt derselbe.
»Rüden machen Hun­de – Hün­din­nen machen Lini­en.« Da »Rüden machen Hunde – Hündinnen machen Linien.« Das ist einer dieser Sätze, die man in der Hundezucht früher oder später fast zwangsläufig zu hören bekommt. Meist von jemandem, der schon sehr lange züchtet – und dabei so eigentümlich lächelt, als hätte er gerade etwas zum Besten gegeben, das man selbst erst noch lernen muss.

Dass mir dieser Satz ausgerechnet jetzt in den Sinn kommt, mag an den Richterberichten liegen, die ich vor mir ausgebreitet habe. Ihnen ist nicht nur gemein, dass sie alle von derselben Ausstellung in Offenburg stammen. Auffällig ist auch, dass sie immer wieder die gleichen Dinge hervorheben und im fast gleichen Wortlaut Typ, Proportionen, Winkelungen und Bewegung betonen. Wenn verschiedene Richter bei miteinander verwandten Hunden unabhängig voneinander immer wieder ähnliche Dinge sehen, dann wird plötzlich greifbar, dass dieser Satz vielleicht doch mehr als nur eine hübsche Floskel ist.

Vier Hunde also. Aus zwei Würfen – und zwei Generationen. Und zwei Richterinnen, die von all dem nichts wussten. Die einfach nur Hunde sahen. Und sie entsprechend beschreiben mussten.

Legt man diese Beschreibungen nebeneinander, erkennt man die Linie wieder. Man sieht Gemeinsamkeiten über Generationen hinweg. Dass der erste Bericht der Enkelin zum gleichen Schluss kommt wie einst der ihrer Großmutter, bestätigt das nur: »A very bright future ahead.«

Rüden machen Hunde – Hündinnen machen Linien. Und der Tag macht den Erfolg: Auch June darf sich nun Deutscher Champion nennen.

14|03|2026 – CACIB Offenburg
Richterin: Evelyn Stotuth (D)
Broadmeadows Love Supreme
Jüngstenklasse Rüden VV3
Broadmeadows J. Gatsby
Championklasse Rüden V1 CAC CACIB BOS
Broadmeadows Love at First Sight
Jüngstenklasse Hündinnen VV1
Broadmeadows June in January
Offene Klasse Hündinnen V2 Res. CAC

15|03|2026 – CACIB Offenburg
Richterin: Alexandra Trefán Török (HU)
Broadmeadows Love Supreme
Jüngstenklasse Rüden VV2
Broadmeadows J. Gatsby
Championklasse Rüden V2 Res. CAC
Broadmeadows Love at First Sight
Jüngstenklasse Hündinnen VV1
Broadmeadows June in January
Offene Klasse Hündinnen V1 CAC CACIB BOB
Frü­her hat Face­book mir gezeigt, was ich sehen wol Früher hat Facebook mir gezeigt, was ich sehen wollte. Heute zeigt es mir, was Facebook denkt, dass ich sehen muss.

Wenn ich durch meinen Feed scrolle, stammen höchstens zwei von zehn Beiträgen von Menschen, die tatsächlich auf meiner Freundesliste stehen. Der Rest sind Werbeanzeigen, »Seiten, die mir gefallen könnten« und Profile von Influencern, die ich entweder schon mal gesehen habe – oder eben nicht. Auffällig ist dabei, wie genau Facebook glaubt, mich zu kennen – oder besser: wie oberflächlich.

Der Algorithmus scheint zu denken: »Am Montag hat er sich ein Reel von einem Influencer angesehen, der zum LGBTQ+ Spektrum gehört. Am Dienstag hat er sich noch eins angeschaut. Also bekommt er am Mittwoch alles, was irgendwie dazu passt und gerade hohe Klickzahlen hat. Damit wird er total glücklich sein!«

Nein. Nicht glücklich. Verwundert. Denn ich will keine Beiträge von Gruppen sehen, die sich »Men with Huge Big Packages« oder »Gay Singles 50+« nennen. Ich möchte mich nicht durch Grindr-Chatverläufe klicken, nur weil ich mal einen davon witzig fand. 

Eigentlich will ich nur Hunde. Und wenn es gar nicht anders geht – meinetwegen auch schwule Hunde. Aber selbst die sehe ich nicht.

Das geht aber nicht nur mir so. Meta füttert den Feed inzwischen großzügig mit »Entdeckungen« von Accounts, denen man nicht folgt – KI-empfohlen, für jede Nutzer*in, ganz individuell. Die Hälfte der Welt liest Nachrichten inzwischen so nebenbei mit, während der Algorithmus rät, wer da vor dem Endgerät sitzt. Ob das die berühmte Filterblase ist, darüber streiten die Studien. Sicher ist nur: Es ist eine Blase, die jemand anders pustet. Und sie glaubt erstaunlich oft, dass man mehr sehen will – von allem. Außer von Hunden.

Warum mir Facebook gleichzeitig Beiträge der AfD empfiehlt, muss ich nicht verstehen. Vielleicht lautet das Profil einfach: männlich, reizbar, lebt auf dem Land. Oder: gehört zur Zielgruppe »leicht zu aktivieren«. Oder: statistisch nicht ausgeschlossen.

Wenn Hunde in meinem Feed schon nicht mehr frei laufen dürfen: Dann lasst sie in den Kommentaren doch wenigstens mal kurz von der Leine.
Unse­rem H-Wurf zum fünf­ten Geburts­tag. Das erste  Unserem H-Wurf zum fünften Geburtstag.

Das erste Jahr mit einem jungen Hund kommt einem oft erstaunlich lang vor. Zu lang, würden manche sagen. Aber um die geht es an dieser Stelle nicht. 

Trotzdem bleibt der Eindruck, dass dieses erste Jahr eine merkwürdige Eigenschaft hat: Es dehnt sich. So wie eine Kaugummiblase sich dehnt. Immer mehr, immer weiter. Bis sie irgendwann hauchdünn gespannt ist – ungefähr so wie die Nerven, die im ersten Jahr ziemlich strapaziert werden. Das nicht nur, weil alles zum ersten Mal passiert. Sondern auch, weil viel beobachtet, viel überlegt, viel interpretiert werden muss. Weil der Kopf arbeitet. Nicht bei allen. Aber um die geht es an dieser Stelle nicht. 

Vielleicht funktioniert Zeit tatsächlich ein bisschen wie Kaugummi. Denn Zeit entsteht wohl eher nebenbei – aus der Menge der Dinge, über die man nachdenkt. Wo viel gedacht wird, dehnt sie sich. Wo wenig gedacht wird, zieht sie sich zusammen.

Man kann das leicht beobachten. Der Weg zu einem unbekannten Ort erscheint fast immer länger als der Rückweg, obwohl die Strecke identisch ist. Beim ersten Mal achtet man auf jedes Schild, jede Abzweigung. Auf dem Rückweg weiß man längst, wo man ist. Der Kopf arbeitet weniger. Das Kaugummi wird kleiner. Vielleicht schmeckt es nicht mal mehr nach irgendwas. Man kaut, weil man kaut. Wer denkt schon groß über Kaugummi nach?

Mit einem Hund verhält es sich ähnlich. Auch der ist irgendwann ganz einfach da. Morgens. Abends. Auf denselben Wegen, zu denselben Zeiten. Man kennt seine Gewohnheiten, seine kleinen Umwege, die Stellen, an denen er grundsätzlich noch einmal stehen bleibt. Er kennt die eigenen auch.

Vieles geschieht, ohne dass man es noch bemerkt. Und dann stellt man plötzlich fest, dass fünf Jahre vergangen sind.

Vielleicht ist genau das der Moment, in dem man wieder anfangen sollte, Kaugummiblasen zu machen. Große Blasen. Die, bei denen man genau weiß, dass sie gleich platzen werden. Nicht, weil man plötzlich mehr Zeit hätte. Sondern weil manche Dinge es wert sind, dass sie sich ein bisschen dehnen dürfen. 

Manche finden so etwas übertrieben. Zu lang, zu laut, zu albern. 

Aber um die geht es an dieser Stelle ja nicht.
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© Johannes Willwacher

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