»In times of joy, all of
us wished we possessed
a tail we could wag.«
― W. H. Auden

Als ich gestern morgen mit den Hunden aus dem Wald trat, tat sich vor uns eine Lichtung auf, auf der frisches Heu in der Sonne glänzte. Geblendet schützte ich die Augen mit der Hand und ließ den Blick über das weite Feld schweifen, die Hunde taten es mir auf ihre Weise nach und hoben die Nasen. Ob es nun meine Augen waren, die die beiden jungen Rehe zuerst bemerkten, oder doch die Nasen der Hunde, kann ich nicht sagen – nur, dass die Rehe uns nicht bemerkt hatten und weiter durch die messerscharf gezogenen Reihen tanzten. Mit den Hufen wirbelten sie das Heu auf, sahen zu, wie die trockenen Halme durch die Luft segelten, sprangen lustig hinterher, um schließlich wieder von neuem zu beginnen. Gut versteckt hinter dichtem Gebüsch, beobachteten wir das Schauspiel noch eine ganze Weile – ich ruhiger als die Hunde und mit anderen Gedanken.

Es gibt nicht viel, dass das Auge derart zu fesseln vermag. Ein Sonnenaufgang über dem Wasser, ein tosendes Gewitter, ein Rembrandt oder Van Gogh, vielleicht – aber das wären nur meine, wären bloß Dinge, die ich mir in Erinnerung rufe, wenn ich das Gefühl habe, das alles schlecht und schäbig ist . Und spielende Kinder. Braucht es da noch mehr Worte?

Die Wurfkiste
erwacht endgültig
zum Leben.

Die ersten beiden Wochen, die man als Züchter mit der Aufzucht der Welpen verbringt, sind, wenn man Glück hat, sehr ruhig. Eine instinktsichere Hündin wird fast alle Arbeit alleine verrichten, so dass einem selbst nur bleibt, die Gewichte aufzunehmen und die Laken zu wechseln. Sobald sich zu Beginn der dritten Woche die Augen geöffnet haben, ändert sich das und die Wurfkiste erwacht endgültig zum Leben. Spielende Kinder. Das ist mit Gold nicht aufzuwiegen.