22|05|2011 – CAC Wie­sen­tal, »Dim­ni from Spi­rit of the High­land«

Die CAC Wiesental 2011: Ein schönes V für uns und ein nicht weniger schönes V4 für die Verwandtschaft – trotz Schlaglöchern im Ausstellungsring.

Auf Hun­de­aus­stel­lun­gen kommt es mit­un­ter vor, dass sich die Zeit voll­kom­men ent­schleu­nigt, zu erstar­ren scheint: Wäh­rend man die Augen auf einem Punkt im Raum ruhen lässt, der sich unent­schie­den zwi­schen zwei Mög­lich­kei­ten bewegt, sind es die Sekun­den bis zur end­gül­ti­gen Ent­schei­dung, die sich aus­deh­nen und wie ein zäher Brei alles durch­drin­gen, was sich ihnen in den Weg stellt. Ein Bei­spiel? Der Blick, den ein Rich­ter erst der einen, dann der ande­ren Hün­din schenkt, ist nicht zu deu­ten – wohl aber die Ges­te, mit der er erst die Auf­merk­sam­keit der einen Hün­din her­aus­for­dert und sich schließ­lich der ande­ren zuwen­det, um die­se statt der Ers­ten zu plat­zie­ren. Zäher Brei, ich sag­te es bereits.

Das Wochen­en­de in zwei Sekun­den? Ein schö­nes V für uns und ein nicht weni­ger schö­nes V4 für die Ver­wandt­schaft: Aus dem Wes­ter­wald hat­ten sich auch mei­ne Eltern mit ihrem Rüden – Nell’s Cou­sin »Neo« (Dim­ni from Spi­rit of the High­land) – auf den Weg zur CAC Wie­sen­tal gemacht und konn­ten sich neben dem vier­ten Platz in der Zwi­schen­klas­se auch über des­sen Ankö­rung freu­en.

© Johannes Willwacher