12|09|2017 – Mama Nell gratuliert dem C-Wurf zum zweiten Geburtstag
12|09|2017 – Mama Nell gra­tu­liert dem C-Wurf zum zwei­ten Geburts­tag

Ist ein junger Hund bis zu seinem zweiten Geburtstag wirklich mit allem durch? Verständig und vernünftig? Über Pubertiere auf vier Pfoten, Wildschweine und die gesengte Sau.

Mit zwei Jah­ren, heißt es, ist ein jun­ger Hund aus dem Gröbs­ten raus und hat man ihm – mit Glück und Kon­se­quenz – die jugend­li­chen Flau­sen aus­ge­trie­ben. Mit zwei Jah­ren, höre ich mich selbst sagen, hat ein jun­ger Hund gleich zwei­mal die Puber­tät durch­lebt, aus­ge­tes­tet, was geht und was nicht, und sei­ne Besit­zer dabei nicht sel­ten bis zum Rand der Ver­zweif­lung, bis­wei­len wohl sogar weit dar­über hin­aus getrie­ben. Mit zwei Jah­ren, besagt die Hoff­nung also, pen­deln sich Erzie­hung und Hor­mo­ne end­lich ein, tritt Ver­nunft an die Stel­le von Auf­leh­nung und Rase­rei, und wird die Sau – sprich­wört­lich: die geseng­te – nur noch mit Erlaub­nis raus­ge­las­sen.

Was könn­te da wohl bes­ser pas­sen – als Geschenk zum zwei­ten Geburts­tag, den unser C-Wurf heu­te fei­ert – als die besag­te wil­de Sau? Für jeden der Sie­ben – für Zoe, Fin­ja, Ellie, Fly, Bran, Cra­zy und Nova – haben wir also ein Päck­chen gepackt, unter den stra­fen­den Bli­cken unse­rer eige­nen Hun­de sie­ben grun­zen­de Wild­schwei­ne hin­ein­ge­legt, gesun­de Lecke­rei­en dazu, und zur Post gebracht. Denn heu­te gilt’s, denn heu­te darf’s: Erwach­sen wer­den macht doch gleich viel mehr Spaß, wenn mal rich­tig über die Strän­ge geschla­gen und die Sau raus­ge­las­sen wer­den darf!

Alles Gute, ihr Sie­ben!

© Johannes Willwacher