Blitzt da das erste
Frühlingsgrün?

Wenn man versucht, sich alleine mit drei Hunden an drei Leinen – die sich, den Hunden folgend, mal links, mal rechts übereinander legen und binnen kürzester Zeit die unentwirrbarsten Knoten ergeben – und ohne Stolpern vorwärts zu bewegen, bleibt der Blick beständig auf dem Boden: Was links, was rechts des Weges vor sich geht wird ausgeblendet, dreihundert Meter bleiben noch, bis der Feldrand und das Auflösekommando erreicht, bis die Leinen gefallen und in der Jackentasche verstaut sind. Während der Blick sich also dem Boden zuwendet, der seit Wochen hart gefroren und von einer krachenden Schneedecke überzogen ist, blitzt zwischen zwei Schritten unerwartetes Grün auf – kein frisches Grün, ganz offenbar – doch so wie der Feldrand und die fallenden Leinen, scheint auch der Frühling näher zu rücken: Noch dreihundert Meter, dann ist er da.