To sit with a dog on a hillsi­de on a glo­rious after­noon is to be back
in Eden, whe­re
 doing not­hing wasn’t boring, it was peace.
– Milan Kun­de­ra

Der Him­mel glüht. Gril­len zir­pen. Die Son­ne zwin­kert gol­den durch das Geäst des Kirsch­baums, dar­un­ter dösen sechs Wel­pen im schat­ti­gen Grün. Träu­men­de Pfo­ten rudern, die Augen rol­len wild unter den Lidern. Bald regt sich einer, streckt sich und gähnt. Es ist heiß, die Luft steht still. Schmat­zend hebt ein zwei­ter Wel­pe den Kopf, kriecht bäuch­lings über den ers­ten. Der beschwert sich lei­se, schüt­telt den zwei­ten ab und lässt sich, kaum das er drei Schrit­te gelau­fen ist, wie­der ins Gras sin­ken, schläft ein. Schrei­en­de Schwal­ben ste­chen ins Blau. Som­mer.

Ich klap­pe mein Notiz­buch zu und schlie­ße die Augen. Vier­und­drei­ßig Grad. Da regt sich was. Man hät­te ande­res zu tun, aber kommt nicht dazu.

© Johannes Willwacher